Zurück zur Startseite! Dr. med. dent. Stephanie Brüning, Dr. med. dent. Janett Heins
Allgemeine Zahnmedizin und Implantologie

Lindenstraße 2-10
21244 Buchholz
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Die zahnärztliche Hypnose


Vielen Menschen ist die Hypnose aus unseriösen Fernsehshows bekannt. Nicht selten lässt hier der Hypnotiseur, scheinbar willenlose Menschen, Befehle ausführen, die nicht im Interesse des Menschen stehen.


Die medizinische Hypnose grenzt sich ganz klar von dieser Thematik ab. Insbesondere die zahnmedizinische Hypnose kann dem ängstlichen Patienten helfen, zu einer  angstfreien und entspannten Behandlung zu gelangen. Patienten, die aufgrund extremer Zahnarztangst kaum zum Zahnarzt gehen, ermöglicht die Hypnose Angstabbau mit der Folge einer gründlichen Zahnsanierung, die dann oftmals mehr Lebensqualität bedeutet. Auch  für die Menschen, die an starken Verspannungen oder  Würgereiz leiden, wird die Zahnbehandlung wesentlich angenehmer.


 

Was ist Hypnose?

Das Wort Hypnose leitet sich aus dem griechischen Wort Hypnos, dem Gott des Schlafes ab. Laut Definition ist Hypnose ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit. In diesem Zustand sind körperliche Funktionen herabgesetzt, während die geistigen aktiviert sind. Der Patient fokussiert sich nach innen,  wobei das äußere Behandlungsgeschehen in den Hintergrund rückt. Der rationale Teil des Gehirns schaltet ab, alles Unangenehme wird ausgeblendet.
Ganz wichtig ist, dass Hypnose niemals ohne den Willen des Patienten funktioniert.



Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Die Hypnosefähigkeit hängt hauptsächlich davon ab, wie stark sich ein Mensch auf ein Thema konzentrieren kann.
Allgemein gilt: 10% aller Menschen sind sehr gut hypnotisierbar, 80% gut und 10% schwer.
Absolute Voraussetzung für die Hypnose ist nicht nur die Zustimmung des Patienten, sondern auch ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen dem behandelnden Arzt und seinem Patienten.




Besteht die Gefahr aus der Hypnose nicht mehr aufzuwachen?



Nein, diese Angst ist völlig unbegründet, denn Hypnose ist ein ganz natürlicher Zustand. Man hat festgestellt, dass es zwischen dem Wachzustand und dem Schlaf einen Trancezustand gibt.  



Ist man während der Hypnose willenlos?


Niemand ist im Zustand hypnotischer Trance willenlos. Hypnose ist nur möglich, wenn der Patient sich entscheidet, den Anweisungen des Behandlers zu folgen. Gegen den Willen ist jede Hypnose wirkungslos. Die Psyche des Menschen verfügt über natürliche Schutzmechanismen. Das Bewusstsein besitzt einen sog. kritischen Teil, der darüber entscheidet, ob die eingehende Information in das Unterbewusstsein gelangen soll oder nicht.



Bekommt man während der Hypnose die Behandlungsgeräusche mit?


Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Zustand tiefer körperlicher Entspannung. Im Schlaf haben wir kein Bewusstsein, in der Hypnose jedoch schon. Das Bewusstsein wird dabei auf eine bestimmte, angenehme Situation fokussiert. Das bedeutet auch, dass in der Hypnose  der Patient zu jeder Zeit bewusst mitbekommt was geschieht und alles hört, was der Hypnotiseur sagt. Er nimmt seine Umwelt wahr und kann jederzeit darauf reagieren.
Viele Patienten fürchten die Geräusche, die eine zahnärztliche Behandlung verursacht. Diese lassen sich vom Hypnotiseur umdeuten. Eine einfache Möglichkeit dies zu erreichen, ist beispielsweise die Verwendung von Musik, mit der der Patient in Trance geführt werden kann.
 



Nimmt man unter der  Hypnose noch Schmerzen wahr?

Manche Patienten gehen davon aus, im Zustand der hypnotischen Trance völlig schmerzfrei zu sein. Das ist nur bedingt richtig. Der Patient spürt meist, dass der Zahnarzt "irgendetwas" macht. Diese Empfindung wird allerdings nicht direkt als Schmerz wahrgenommen, sondern eher als Berührung, dumpfer Druck oder Temperaturempfindung. Der Schmerz wird somit maskiert. In Hypnose ist es z.B. möglich, den Patienten in ein Erlebnis zu führen, bei dem er körperlich angestrengt ist, so dass sich der Schmerz in diese körperliche Anstrengung verwandelt.
 


Wie läuft eine Hypnosebehandlung ab?

In einem persönlichen Vorgespräch lernen sich der Patient und der Hypnosezahnarzt kennen. Hier werden Informationen ausgetauscht, Fragen beantwortet und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Als Grundlage für dieses Gepräch dient ein vorab ausgefüllter Fragebogen, mit dem man sich ganz in Ruhe zu Hause beschäftigen kann. Nur so ist eine ganz individuelle, auf den Patienten zugeschnittene Hypnose möglich.
Die eigentliche Behandlung auf dem Zahnarztstuhl beginnt mit der Einleitung der Trance. Durch die Art der Gesprächsführung lenkt der Zahnarzt die Gedanken des Patienten von dessen Angst weg, die Aufmerksamkeit wird von außen nach innen gerichtet. Dieser Zustand lässt sich etwa mit "Tagträumereien" vergleichen. Ist eine bestimmte  Hypnosetiefe erreicht, kann mit der Behandlung begonnen werden.
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